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Hygge ist gekommen, um zu bleiben!

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Ich weiß, ich bin etwas spät dran mit Hygge, aber diese dänische Lebensphilosophie fasziniert mich immer noch. Es lässt mich nicht mehr los und außerdem ist Hygge, was nach „hue-ge“ klingt, auch einfach zeitlos. Genau wie unser traditionelles niederländisches „gesellig“ ist es nicht einfach, es wörtlich zu übersetzen. Hygge könnte man übrigens grob als Gemütlichkeit beschreiben, aber das trifft es noch nicht wirklich.

Was ist nochmal Hygge?

Hygge ist so dänisch wie der dänische Pulsar (Hotdogs) und das Carlsberg-Bier. Die Essenz von Hygge ist es, eine schöne, warme Atmosphäre zu schaffen und die guten Dinge des Lebens mit netten Menschen um sich herum zu genießen. Der warme Schein von Kerzenlicht ist Hygge, genau wie Freunde und Familie. Am liebsten sitzt man stundenlang bei netten Stimmungsmachern, gutem Essen und Trinken und redet über die großen und kleinen (freundschaftlichen?) Themen. Vielleicht erklärt diese Lebensweise, warum die Dänen oft als die glücklichsten Menschen der Welt bezeichnet werden. Wenn ich es so zusammenfasse, denke ich, dass Hygge und Happlify definitiv verwandt sind ;-)

Woher kommt Hygge?

Überraschenderweise kommt Hygge ursprünglich nicht aus der dänischen Sprache, sondern aus dem Norwegischen. Hygge bedeutet auf Norwegisch so viel wie „Wohlbefinden“. Das Wort erschien erstmals gegen Ende des 18. Jahrhunderts in dänischer Schrift, und die Dänen haben es seitdem nicht mehr losgelassen. Das Tolle an Hygge ist, dass es überall eingesetzt werden kann, was auch immer die Dänen tun. Auch wenn Hygge dort um die Weihnachtszeit seinen Höhepunkt erreicht, ist es das ganze Jahr über und in ganz Dänemark zu finden.

Hygge-Rezept für kalte Tage

SNOBRØD (gewendetes Brot)

Ok, das ist wirklich nicht das besondere Brot, das Sie je probiert haben, aber aufgrund der Zubereitungsmethode rangiert es ganz oben im Hygge-Ranking. Besonders Kinder lieben es und es lässt sich wunderbar mit jeder (am besten selbstgemachten) Suppe kombinieren.

Zutaten

Menge: 6 Stück
Vorbereitungszeit: 1 Stunde und 15 Minuten (einschließlich einer Stunde zum Ruhen des Teigs). Die Backzeit hängt vom Feuer und Ihrer Geduld ab, beträgt aber in der Regel etwa 10 Minuten.

• 25 Gramm Butter}
• 1/4 Liter Milch
• 25 Gramm Hefe, 2 Teelöffel Zucker
• 3/4 Teelöffel Salz
• 400 Gramm Mehl (natürlich kannst du hier auch eine Vollkornvariante wählen)
• optional: Kümmel und/oder grobes Meersalz

Vorbereitungsmethode

1. Die Butter in einer Pfanne schmelzen und die Milch hinzufügen. Erhitzen, bis es lauwarm ist. Fügen Sie die Hefe hinzu und lassen Sie sie auflösen.

2. Diese Mischung in eine große Schüssel geben und die anderen Zutaten hinzufügen und zu einem Teig verrühren. Etwas Mehl behalten. Den Teig gut durchkneten und zurück in die Schüssel geben. Zugedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.

3. Streuen Sie etwas Mehl auf eine Arbeitsfläche und legen Sie den Teig darauf. Nochmals gut durchkneten und das restliche Mehl hinzugeben. Den Teig in sechs Stücke teilen und aus jedem Stück einen etwa 40 Zentimeter langen Strang formen. Wickeln Sie die Schnur um einen nicht zu dünnen (sauberen) Ast (den Sie vorher eventuell mit Alufolie umwickeln). Das noch nicht gebackene Brot mit etwas Kümmel und/oder grobem Meersalz panieren.

4. Backen Sie das Brot über den Flammen eines Lagers oder Kamins (oder Wintergrills), aber achten Sie darauf, es nicht zu nahe an die Flamme zu halten. Ihr Snøbrod ist fertig, wenn Sie ein hohles Geräusch hören, wenn Sie darauf klopfen, oder wenn er leicht vom Stab gleitet. Lassen Sie den Winter also eine Weile kommen. Mit einer Kerze , einer duftenden Tasse Schokolade und einem guten Buch zaubern wir in unserer gemütlichen Heimhöhle schöne Hygge .

Sag mir, wie hygge bist du wirklich?

Quelle: Visitdenmark.nl und das Buch Hygge von Meik Wiking

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